Konfliktmanagement in der mediativen Organisationsgestaltung


Konflikte in Gruppen, Teams oder Abteilungen äußern sich zwar meist in emotionalen Auseinandersetzungen zwischen den beteiligten Personen, die zugrunde liegenden Ursachen können aber auf unterschiedlichen Ebenen ihre Wurzel haben:
  • Wenn Arbeitsabläufe und die entsprechenden Zuständigkeiten unklar sind, kann das zu Spannungen bei den beteiligten Menschen führen.
  • Führung kann zu locker oder zu streng sein und dadurch Unzufriedenheit hervorrufen.
  • In Dikussionen über Sachthemen können unterschiedliche Einschätzungen, Sichtweisen oder Positionen zum Streit führen, wenn die Beteiligten Emotionen mit dem Sachthema verknüpfen. Das ist z.B. dann der Fall, wenn sich Frustration, Ärger oder Wut entwickeln, weil sich im Gespräch Bedürfnisse nach Anerkennung oder Identität nicht erfüllen.
  • Ungeschicktes oder als unfair empfundenes Vorgehen in Veränderungs- und Entscheidungsprozessen kann zu Spannungen und Unzufriedenheiten führen.
  • Konkurrenz und Machtmissbrauch können zu Konflikten führen.
  • Neues, nicht akzeptiertes oder nicht ausgefülltes Rollensverständnis führt ebenfalls zu Konflikten und Reibungsverlusten.
  • Konflikte können sich auf den scheinbar schwächsten abladen und zu mobbing führen, d.h. ein Sündenbock wird u.a. unter Unbeteiligten gesucht, die mit der Ursache des Problems nichts zu tun haben.

 

Die mit Veränderungsprozessen einhergehenden Problemstellungen und Konflikte sollten möglichst frühzeitig und offen angesprochen und bearbeitet werden, damit die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung der Veränderungs- maßnahmen gesichert sind.

Dies wird mit unserem Konzept der mediativen Organisationsgestaltung erreicht, da hier professionelle und konsensorientierte Prozess- und Konfliktbearbeitung und fundierte klassische Organisationsgestaltung Hand in Hand arbeiten.