Fortbildung für Mediatoren

Interkulturelle Kompetenzen

Verstehen und verstanden werden.
Interkulturelle Kompetenzen in der Mediation

Internationalisierung und Migrationsbewegungen in der Arbeits- und Lebensrealität vieler Menschen ziehen die zunehmende Konfrontation mit unbekannten und neu ein- oder zuordenbaren Verhaltensmustern nach sich und stellen Fragen neu. Ob in der Familien- oder in der Wirtschaftsmediation - immer häufiger arbeiten Mediatoren in einem interkulturellen Umfeld. Mediation heißt Konfliktbearbeitung durch Verständigung und Verstehen. Dieses Seminar eröffnet gute Einblicke in das bessere Verstehen der Gedanken und Kulturkonzepte anderer und damit die Chance, diese besser zu verstehen. Darüberhinaus werden auch eigene Prägungen und Vorannahmen erfahrbar gemacht, um eine gute Sensibilisierung für alle Fragen der sog. Diversity sensibilisiert zu sein. 

Dieses Seminar bietet:
  • Möglichkeiten zum optimalen Umgang mit unterschiedlichen Wahrnehmungsmustern
  • Sensibilisierung für spezifische kulturelle Prägungen und Differenzen
  • Erkennen von Strukturen und Strategien im transkulturellen Vergleich vielgestaltig funktionierender Kommunikation
  • Chancen zum Ausbau der eigenen Kompetenz und Orientierungsfähigkeit
  • kontrastive Betrachtung historischer Erfahrungen, Sozialiesierungsmuster, unterschiedlicher gesellschaftlicher und familiärer Kontexte

Methoden

Vortragsmodule zu Grundlagen interkultureller Kommunikation und transkultureller Kompetenz. Analyse praktischer Beispiele aus beobachtender wie kontrastiver Perspektive. Praktische Übungen zu Dechiffrierung kulturelle Codes und Systematisierungen in der Wahrnehmung aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Aufbauend Handlungsoptionen und Strategien erarbeiten zur Entwicklung produktiver Synergien aus der Vielfalt der Zugänge.

Zielgruppe
Mediatoren / innen

Lehrtrainerteam
Dr. Alexander Burka
Sandra Ibrom

Umfang
12 Zeitstunden,
Fortbildungsurkunde wird erteilt 

Termine

Auf Anfrage

Gruppen ab 6 Personen können individuell geschult werden.


Kosten
430.- zzgl. USt.

Anmeldung

 

Mediative Kompetenzen

Die Fähigkeit zur professionellen Kommunikation, zum Argumentieren, Verhandeln und Überzeugen ist eine Schlüsselqualifikation für jeden Juristen. Gute anwaltliche Beratung ist mehr als das bloße Erreichen eines Kompromisses oder der schnelle Weg zum Gericht. Die Kunst besteht darin die vielschichtiger Interessenlage des Mandanten zu überblicken, den am besten geeigneten Lösungsweg auszuwählen und ein Ergebnis zu erzielen, das langfristig trägt, Mandantenbeziehungen aufbaut und
deren Geschäftsbeziehungen verbessert.

Jeder Anwalt kennt die Herausforderungen:
Verhandlungspartner, die ihr Ziel mit Manipulationstechniken, zeitraubenden taktischen Spielchen oder schlicht mit einem aggressiven Verhandlungsstil erreichen möchten . Verhandlungen, in denen immer wieder dieselben Dinge mit immer wieder anderen Worten geäußert werden, denen die Struktur fehlt und die ergebnislos beendet werden .Verhandlungen in denen viel geredet und wenig zugehört wird. Langwierige Gerichtsprozesse mit ungewissem Ausgang. Der Austausch von endlos langen Schriftsätzen, Aktenorder, die ganze Schränke füllen. Unüberschaubare Sachverhalte mit teils schwieriger Beweislage.

Unser Seminar gibt konkrete Antworten zum Umgang mit diesen Situationen, zeigt Wege zum interessengerechten Verhandeln auf und gibt Anregungen für alternative Lösungswege. Im Zentrum stehen die Prinzipien der „Konstruktiven Kommunikation“, das „Harvard Konzept“ und „Rationales Verhandeln“ und „Grundlagen der Mediation“.

Inhalte des Seminars:
o Konstruktiv kommunizieren
o Interessen eines Mandanten erfassen
o Kanzlei-interne Konflikte konstruktiv lösen
o Effektiv verhandeln
o Grundzüge der Mediation
o Grenzen und Möglichkeiten für Rechtsanwälte

Zielgruppe:
Rechtsanwälte

Trainer:
Barbara von Petersdorff-Campen
Rechtsanwältin, Mediatorin (BM und NCRC), Coach

Veranstaltungsort:
München

Umfang des Trainings

12 Zeitstunden , 3 Abende jeweils von 17-20 Uhr 

Termine
08., 15. und 22.Mai 2012 

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Fortbildung Wirtschaftsmediation

Schwerpunkt: Auftragsklärung, Abschluss der Mediationsvereinbarung, Umgang mit Parteianwälten und vielen Beteiligten, Stellvertreterproblematik

Streitparteien lassen sich selten einvernehmlich auf eine Mediation ein, vor allem dann nicht wenn es eine Mediationsklausel in ihren Verträgen gibt. Häufig versuchen Parteianwälte gerade bei hohen Streitwerten im Vorfeld der obligatorischen Mediation den Streit weiter anzuheizen, so dass es nach Möglichkeit nur zu dem einen vertraglich vorgesehenen Mediationstermin kommt. Wie können Sie als Mediatoren die Parteien dennoch für die Durchführung des Mediationsverfarens gewinnen? Wie können Sie in de Wirtschaftsmediation den Umgang mit Parteianwälten so gestalten, dass auch diese sich auf das Verfahren einlassen? Häufig sitzen bei einer Wirtschafstmediation die sich zwischen Gesellschaten abspielt Menschen am Tisch, die eine klare unternehmensinterne Rolle zu spielen haben, jedoch dennoch am Mediationsergebnis mitwirken. Wie gehen Sie in der Mediation mit der Stellvertreterproblematik um?

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Innerbetriebliche Mediation


Die innerbetriebliche Mediation von Team- und Arbeitskonflikten als Methode kooperativer Streitschlichtung ist ein wirtschaftlich messbarer Faktor geworden und ein wichtiges Thema in der heutigen Arbeitswelt.

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